Die Geschichte zu Feer

Die ersten Ideen gehen zurück auf den Januar 2018. In einem italienischen Café stellten wir fest, es gibt kaum ein State-of-the-Art Spiel für Sehbeeinträchtigte und gar kein Spiel für Sehende und Sehbeeinträchtigte.

Die nächsten Stunden sponnen wir die Gedanken weiter, bis wir ein grobes Spielkonzept ausgearbeitet hatten, mit visuellen und akustischen Elementen.

Zurück in Wien zeichneten und animierten wir die ersten Zombies, stellten sie in einsame Wälder, liessen Zweige knacken und Zombies brüllen. Die weiteren Monate vergingen wie im Flug mit Gamedesign, Missionen, Coding und vielen Diskussionen.

Nachdem die ersten Charaktere durch die Teststrecken liefen, war das Grundgerüst fertig und wir hatten Spaß daran, durch unsere Zombie Welt zu laufen.

Aber so endlos, wie das Spiel waren auch die verbleibenden Arbeiten. Spielemenü verlinken, Alfatesten, Betatests abwickeln, Fehler beseitigen, Pressearbeit vorbereiten, Social Media Kanäle bedienen, Fragen beantworten, neue Features ins Spiel implementieren.

So ist FEER, was es ist, ein endloser Run vor und hinter den Kulissen.

 
Bildschirmfoto von der Spiel Produktion FEER the Game

Das Team hinter Feer

Iris

Meyer_

studierte Medieninformatik und Philosophie. Nach ihrer historischen Masterthesis über Bilderkennung und computerunterstützte Erkennung von Gefühlen, stürzte sie sich direkt ins Coding. Sie entwickelte mehrere Jahre Websites, Webshops und Educational Apps für Ausstellungen.

Mit der Idee von FEER war der Schritt ins Spieledesign vollzogen.

studierte Visuelle Kommunikation und begann seine Karriere als Szenenbildner, bis er mit der Herausforderung konfrontiert wurde, eine Ausstellung in der völligen Dunkelheit zu entwerfen, die später weltweite Verbreitung fand, als "Dialog im Dunkeln". Zusammen mit Andreas Heinecke entwickelte und realisierte er viele der ersten Ausstellungen in Europa. Später kehrte er zurück zum visuellen Design für Museen, Science Ausstellungen, Theater und Film. Aber die Erfahrungen aus dieser anderen Welt nahm er mit.

Mit FEER, dem Spiel für Sehbeeinträchtigte und Sehende zu gleichen Chancen, konnten viele Erfahrungen der Vergangenheit in die neue digitale Welt einfließen.

Hansjörg

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